LG Pankow - Aktuelle News aus dem Schiedsrichterwesen

 


 
Kreuzberger Trillerpfeife im Gespräch mit Jörg Wehling

 
Trillerpfeife-Chefredakteur Stefan Paffrath traf sich für ein exklusives Interview mit dem neuen Vorsitzenden
 
des Schiedsrichterausschusses und sprach über aktuelle Entwicklungen im Berliner Schiedsrichterwesen.
 

Stefan Paffrath/Trillerpfeife: Jörg, wonach möchtest du nicht gefragt werden?
 
Jörg Wehling: (lacht) Wir können über alles reden.
 
Was hat sich in den letzten Wochen in deinem Leben geändert?
 
Es herrscht eine härtere Termindichte: Das BFV-Präsidium, der NOFV, das sind auf einmal ganz andere
 
Fragestellungen, in denen ich mich bewege. Es wollen auch wirklich viele etwas von mir, und zwar aus allen
 
Gremien. Ich spüre die Verantwortung und ich kann mich jetzt nicht mehr nur auf meine Lieblingsthemen
 
konzentrieren.
 

Welches Gefühl hast du, wenn du jetzt an die Vollversammlung zurückdenkst?
 
Zufriedenheit. Ich denke, der Übergang hat relativ reibungslos geklappt, das ist das erste Mal seit vielen Jahren,
 
wenn nicht Jahrzehnten so gewesen. Die Verabschiedeten waren zufrieden, und ich bin glücklich, dass sich alle
 
weiter in der Schiedsrichterei engagieren. Ich fand auch die Diskussionen wichtig, z.B. ob aktive Schiedsrichter
 
(Anm. d. Red.: SR) im Schiedsrichterausschuss (Anm. d. Red.: SRA) sein können oder ob der Vorsitzende uns
 
im NOFV vertreten soll. Die Kritik und Fragen können nur beantwortet werden, wenn auch die Fragen gestellt
 
werden.
 

Was war für dich der Grund, ja zu sagen?
 
Zum einen musste der Rahmen stimmen, das Berufliche und Private auf die Reihe zu kriegen. Die Strukturen im
 
Schiedsrichterwesen, die Mitarbeiter im Schiedsrichterausschuss müssen passen, und privat musste ich auch die
 
Zustimmung haben, und die hatte ich. Außerdem: Es muss Spaß machen, ich mache das ja nicht aus
 
Zwangsbeglückung meiner selbst. Ich möchte zusammen mit dem neuen SRA, dass wir in der Spur bleiben in
 
Richtung eines modernen Schiedsrichterwesens.
 

Du bist anders als deine Vorgänger beruflich sehr eingespannt, wirst demnächst das Archiv des
 
Deutschlandradios mit fast 40 Mitarbeitern als Chef leiten, wie bringst du das unter einen Hut?
 
Das geht nur mit klarem Zeitmanagement. Im SRA muss jeder seine Aufgabe klar kennen und in seinem Bereich
 
auch wirklich die Verantwortung übernehmen. Dazu kommt die Unterstützung durch die vielen ehrenamtlich
 
Engagierten im Berliner SR-Wesen, aber auch die professionelle Mitarbeit des Hauptamtes. Anders wird es nicht
 
auf dem bisherigen Niveau zu schaffen sein.
 

Also delegieren?
 
Klar. Ich möchte auch nicht den Eindruck vermitteln, dass man nur etwas regeln kann, wenn man den
 
Vorsitzenden angerufen hat. Ich bin nicht die erste und letzte Eskalationsstufe. Ich kümmer' mich um die
 
Schwerpunkte, die Außenvertretung im NOFV und im Präsidium, die Leitung des Schiedsrichterausschusses.
 
Wir haben so viele tolle Ansetzer und Leute in den Lehrgemeinschaften, da muss ich nicht überall involviert
 
sein.
 
Ihr habt einige Aufgaben ja auch an die Arbeitskreise abgegeben: Wofür wollt ihr mehr Zeit haben?
 
Für grundsätzliche und strukturelle Fragen, Lehrarbeit. Wir müssen uns über Informationen und Kommunikation
 
jenseits der Homepage unterhalten, über Videoportale oder alternative Austauschformen für die
 
Lehrgemeinschaften.
 

Was war bei der Vorbereitung der Vollversammlung am schwierigsten?
 
Das Prozedere rund um die Schiedsrichterordnung war schwierig, weil es im Rahmen der Absegnung durch den
 
Verband zu einigen Herausforderungen gekommen ist. Und ich will nicht verhehlen, dass es nicht einfach war,
 
sechs geeignete Kandidaten für eine Kandidatur zu überzeugen. Jedem war klar, dass wird keine einfache Arbeit
 
in den nächsten vier Jahren.
 

Wie erklärt sich der große personelle Umbruch im SRA?
 
Bei manchen Teilnehmern war das eine Altersfrage, bei manchen durch die neue Struktur bedingt. Außerdem
 
wurde mein Amt in zwei Funktionen aufgeteilt. Die Zahl der geeigneten Kandidaten ist logischerweise begrenzt
 
und nicht jeder will sich voll und ganz auf die Funktionsebene einlassen. Pfeifen und Beobachten sind natürlich
 
vielleicht etwas attraktiver. Ich finde es aber großartig, wenn sich jemand wie z. B. Lars Gabriel nach seiner
 
aktiven Zeit so intensiv einbringen will.
 

Inwiefern werden die Ausscheidenden weiter eingebunden sein?
 
Bodo Brandt-Chollé wird weiterhin als Beobachter bis zur Regionalliga unterwegs sein, Bodo Kriegelstein ist
 
Oberliga-Beobachter, Schiedsrichter-Interessenvertreter beim Sportgericht und unterstützt die Schiedsrichter bei
 
schwierigen Verfahren vor dem Sportgericht. Wolfgang Schlicht fungiert weiterhin als Senioren-Ansetzer. Olaf
 
Blumenstein wird als Stellvertreter von Alexander Molzahn mit Schwerpunkt Leistungs-Schiedsrichter und
 
Fördergruppen unterwegs sein.
 

Die Jugend und Senioren haben keine eigene Vertretung mehr im SRA. Müssen sie fürchten, keine
 
Stimme mehr zu haben?
 
Nein! Die sind bei Jörg Schaffer super eingebunden. Es gibt auch viele andere Gruppen, die schon immer keinen
 
Vertreter im SRA hatten.
 

Hast du schon den Altersdurchschnitt im Schiedsrichterausschuss ausgerechnet?
 
Nein, aber ich bin jetzt der Älteste (lacht).
 

Was verändert sich, wenn ein SRA so viel jünger wird?
 
Ein frischer Blick, Neugier auf Neues. Das wird auch spannend, die Brücke zwischen Erfahrenen wie Alex
 
Molzahn, Jörg Schaffer und mir hin zu den Jüngeren zu schlagen.
 

Neugier auf Neues? Was wollt ihr, was willst du anders machen?
 
Wir müssen nicht alles anders machen. Der Rechenschaftsbericht des Schiedsrichterausschusses war inhaltlich
 
sehr gut, wenn man sieht, was wir gemeinsam auf den Weg gebracht haben. Wir wollen ergänzende Akzente
 
setzen, z.B. in der Lehrarbeit, dass die Lehrarbeit vom Lehrstab nicht nur für die Lehrgemeinschaften vorbereitet
 
wird, sondern auch für die Förderkader und die Stützpunkte.
 
Ein weiterer Punkt ist die Durchlässigkeit zwischen den Spielklassen – hier besteht definitiv Nachholbedarf –
 
wie auch bei den Frauen. Ferner halte ich die Idee eines Assistentenpools für eine spannende Idee.
 

Was sagst du zu der Idee, die Vertretung im NOFV vom Vorsitzenden abzukoppeln?
 
Ich hätte nichts dagegen, wenn sich verdiente, erfahrene Ex-SR aus den höheren Regionen um den NOFVBereich
 
und ausschließlich um die Förderung der Schiedsrichter kümmern.
 

Welche Herausforderungen stehen für die Berliner im NOFV an?
 
Es wäre toll, wenn wir einen Schiedsrichter in der 3. Liga hätten. Aber das kann nur ein Ziel sein. Wichtig ist,
 
dass unsere überregionale Schiedsrichter in einer transparenten Umgebung ihre Leistung bringen können und
 
damit immer wieder auch Vorbilder für die Nachwuchs-Schiedsrichter sein können.
 

Woran werden die Schiedsrichter die Handschrift des neuen Vorsitzenden erkennen?
 
Ich will zuhören, ich möchte, so weit es meine Zeit erlaubt, auch in den Lehrgemeinschaften dabei sein. Ich will
 
an der Basis und direkt bei den Schiedsrichtern präsent sein. Es ist mir wichtig, ein Ohr an der Basis zu haben.
 

Das hört sich nach einem Widerspruch an zu dem Anspruch, mehr delegieren zu wollen?
 
Es ist ja nicht so, dass ich die Probleme nicht anhöre, aber ich weiß, wer es lösen kann. Und ich möchte wissen,
 
was die Leute bewegt, möchte einordnen können, was erzählt wird. Und ich möchte wissen, was unsere
 
Entscheidungen in den unteren Spielklassen für Konsequenzen haben.
 
Zum Beispiel hatten wir in diesem Jahr deutlich weniger Abbrüche in den unteren Klassen, da möchte ich
 
wissen, was unsere Maßnahmen bewirkt haben. In diesem Fall haben die härteren Urteile des Sportgerichts und
 
unser Nachhaken vielleicht etwas ausrichten können. Vielleicht sind unsere Schiedsrichter aber auch einfach im
 
Umgang mit den Spielern souveräner geworden.
 

Wenn du in zwanzig Jahren auf deine Zeit als SRA-Vorsitzender zurückblickst, was möchtest du darüber
 
sagen können?
 
Es war eine gute Zeit, hat Spaß gemacht. Wir haben etwas nach vorne gebracht und die SR haben sich wohl
 
gefühlt – bei allen Schwierigkeiten unseres Hobbys.
 

Spaß? Was macht denn bei diesen Aufgaben Spaß?
 
Es macht Spaß, wenn man Dinge mit zum Positiven verändern kann und man merkt, dass sich wirklich etwas
 
verändert. Das ist der Spaß.
 

Woran merkt man das?
 
Dass sich die Einstellung ein wenig verändert. Ein wenig mehr Dankbarkeit, wenn man sich mal ernsthaft um
 
die Leute kümmert, und die Leute das auch merken.
 

Was würdest du am liebsten sofort verändern im Schiedsrichterwesen?
 
Was ich insgesamt auf allen Ebenen toll fände, wenn wir uns überall die Funktionäre selbst wählen könnten, wie
 
es in Berlin ist. Und ein Zweites wäre mir wichtig: Dass man erst auf sich selbst guckt und überlegt, was ich an
 
mir ändern könnte, bevor ich mit den Fingern auf andere zeige.
 

Wovor hast du am meisten Respekt?
 
Schwere Entscheidungen zu treffen, also z.B. jemandem mitzuteilen, dass er abgestiegen ist. Es gibt so viele,
 
denen wir nicht das bieten können, was sie sich erträumen, solche Entscheidungen sind schwer, davor muss man
 
Respekt haben.
 

Welche Rolle spielt das Schiedsrichterwesen im BFV?
 
Eine große Rolle. Ich denke, der BFV ist sehr stolz auf unsere tollen überregionalen SR und die große Anzahl
 
unserer SR, die sich Woche für Woche auf den nicht immer einfachen Berliner Sportplätzen engagieren. Das
 
wird sehr hochgeschätzt.
 

Nur in diesem Bereich, oder gibt es weitere wichtige Rollen?
 
Das kann ich noch nicht abschließend einschätzen. Alle möchten natürlich, dass es bei uns reibungslos
 
funktioniert. Für innovative Ideen gibt’s auch viel Unterstützung, wenn ich an die Einführung des Kinder-SR
 
oder die Sonderzahlung für die SR mit erfolgreicher Nachbetreuung denke.
 
Was tut der BFV gegen Gewalt gegen SR?
 

Die Frage ist ja eher: Was tun wir alle dagegen? Was wir machen können und was der Verband auch wirklich
 
großartig macht, ist, dass wirklich jedem Fall genau nachgegangen wird und nichts unter den Tisch gekehrt wird.
 
Früher hat man den Schiedsrichter nach einem Abbruch gefragt, ob er denn nicht auch genug getan hätte, um das
 
zu verhindern - und ihm damit fast die Schuld gegeben. Das ist heute in der Regel nicht mehr so. Da fühlen sich
 
die SR ernst genommen.
 
Was wir noch mehr machen können, ist, die Leute in den unteren Klassen zu coachen, wie sie mit solchen
 
Stresssituationen umgehen können. Die Kooperationsvereinbarung des BFV mit dem Weißen Ring enthält noch
 
Potential, die wir auch auf die SR ausdehnen können. Schließlich sind in vielen Fällen die Schiedsrichter das
 
Opfer! Es ist wichtig, dass nach solchen Erfahrungen sich jemand um die Leute kümmert, die eine solch bittere
 
Erfahrung machen mussten.
 

Was ist die größte Baustelle im Schiedsrichterwesen?
 
Sicher die Frauenförderung. Wir dümpeln seit Langem immer bei 50 Schiedsrichterinnen, das sind 4 %. Darum
 
haben wir uns auch in den letzten Jahren weniger gekümmert.
 
Michaela Nitz wird sich demnächst als Frauenbeauftragte um die speziellen Belange der Schiedsrichterinnen
 
kümmern.
 

Dein Vorgänger hat ja auch mit weitreichenderen Strukturveränderungen wie der Einrichtung von
 
selbstständigen Kreisen geliebäugelt. War das LBF-Prinzip nur der Anfang?
 
Wir müssen schon darauf schauen, was in der Lehrarbeit passieren muss. Es ist schon erstaunlich, dass wir mehr
 
Schiedsrichter haben, aber weniger LG-Besuche. Die wichtige Frage ist: Wo ist der Raum, in dem sich die Leute
 
treffen und fortbilden lassen?
 

Und wo ist dieser Raum?
 
Wenn da einer eine Super-Antwort hat, dann habe ich ein offenes Ohr. So einfach ist aber nicht. Eigentlich ist es
 
ja die Frage: Wo kriege ich den Kitt her, der uns Einzelkämpfern Gemeinschaftserlebnisse verschafft. Wo kann
 
ich mich austauschen und über meine Erfahrungen reden? Das kann ja nicht nur eine What's App-Gruppe sein.
 

Ist das ein Abgesang auf die Lehrgemeinschaft?
 
Nein! Das ist weder ein Abgesang noch eine klare Vorstellung von etwas Andrem. Es geht darum, darüber ins
 
Gespräch zu kommen und offen für Ideen und Lösungen zu sein.
 
Wird sich an den Leistungsüberprüfungen in unserem Bereich etwas ändern?
 
Es ist kurzfristig momentan nichts geplant.
 

Hat Berlin genug Schiedsrichter?
 
Nein. Ich fände es total super, wenn wir die BZL mit SRA besetzen könnten, ebenso die Senioren besser
 
besetzen könnten und nicht auf Doppelansetzungen von besonders Engagierten verlassen müssen.
 

Wird sich an der Organisation des Regely-Turniers etwas ändern?
 
Es ist geplant einen festen Ansprechpartner im SRA zu haben, der Erfahrungen und Kontakte weitergibt.
 
Außerdem werden wir die finanzielle Unterstützung erhöhen.
 

Ein Wort zur neuen SR-Ordnung?
 
Ist ein notwendiger Zwang, müssen wir haben, ich bin sehr dankbar für die Unterstützung von vielen Beteiligten.
 
Aber ich fände es wichtiger, mehr auf den Platz zu gucken als auf unsere Ordnungen.
 

Videobeweis, Regeländerungen, was hältst du von den aktuellen Entwicklungen im Spitzenbereich?
 
Ich finde es völlig in Ordnung, dass die technischen Möglichkeiten ausgenutzt werden, auch wenn es schade ist,
 
dass man sich bei den Profis vom Amateurbereich immer weiter weg bewegt, wo diese Möglichkeiten überhaupt
 
nicht machbar sind. Ich glaube aber, dass der Video-Beweis nicht alle Diskussionen beenden wird. Aber auch in
 
unserem Bereich ergeben sich neue Möglichkeiten, wenn immer mehr Spiele von Videokameras begleitet
 
werden. Da können wir unseren Beobachtern eine zusätzliche Unterstützung geben, aber auch den
 
Schiedsrichtern mit Bildern von unseren Spielern die Lehrarbeit noch realistischer nahebringen.
 

Wonach möchtest du noch gefragt werden?
 
(lacht) Ich finde, es reicht.
 
Danke dir für das Gespräch.

Lutz Wagner begeistert Berliner Schiedsrichter

"Die Gelegenheit musste genutzt werden. Lutz Wagner - der DFB-Lehrwart - weilte zum internationalen JLK-Lehrgang in Wannsee und begeisterte auch die Berliner Beobachter und LG-Leitungen.
Es ist allgemein bekannt: Wenn DFB-Lehrwart Lutz Wagner als Redner für eine Veranstaltung angekündigt wird, dann ist die Begeisterung groß bei den Schiedsrichtern. So sollte es auch gestern sein. Alle Leitungen der Lehrgemeinschaften und Beobachter waren für den Abend in die Geschäftsstelle des BFV geladen worden, um Lutz Wagners Präsentation hören zu können.
Insgesamt waren knapp 40 Teilnehmer gekommen und Lutz Wagner enttäuschte keine Minute. Nach Begrüßung von Beobachterchef Alexander Molzahn brannte Lutz in 90 Minuten ein fachliches und rhetorisches Feuerwerk ab."
Die Auswertung von Szenen aus der Bundesliga standen als roter Faden zur Verfügung und jede der Szenen wurde mit den Beteiligten intensiv ausgewertet. Praktische Tipps inklusive der möglichen Boni und Abzüge waren immer wieder Gegenstand der Debatte. Keine Zweifel, alle nahmen für sich selbst wertvolle Hinweise für ihre eigenen Spielbeobachtungen oder Vorträge mit. In der anschließenden Fragerunde konnten auch die letzten Zweifel oder Fragen geklärt werden.
Ein Dank geht an die Organisatoren und insbesondere Thomas Pust, der kurzfristig den Transfer von Lutz Wagner zum BFV übernommen hatte. Ein kurzweiliger Abend auch ohne Champions League!"

 https://berliner-fussball.de/spielbetrieb/schiedsrichter/news/lutz-wagner-begeistert-berliner-schiedsrichter/, 16.04.2017


"Sonntag, 02. April 2017

Was ist eine Fehlentscheidung - und gibt es schöne Fehlentscheidungen im Fußball? Bei dem  Talk über "Schiris im Fokus" diskutierten der ehemalige Bundesliga-Profi Nico Frommer, die Schiedsrichter Ammar Sahar und Stefan Schumacher aus der Berlin-Liga, der Journalist Frieder Pfeiffer und Stefan Krankenhagen von der Universität Hildesheim über spektakuläre Fehlentscheidungen wie das Wembley-Tor und die Wembley-Revanche. Thematisiert wurden die Anforderungen und Anfeindungen, denen Schiedsrichter in den Amateur-Ligen ausgesetzt sind.
Aber auch das 
Mut-machende Beispiel des aus Syrien geflüchteten Ammar Sahar, der in seinem zweiten Jahr in Deutschland in der höchsten Amateur-Klasse pfeift und die universal gültigen Regeln zur eigenen Integration nutzen kann."

http://www.11-mm.de/index.php/de/neues/news/news-2017/item/946-schiris-im-focus, 16.04.2017

 
Dort findet ihr auch ein Video über Ammar Sahar.

 
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